Papamobil

In der Sterkrader Fahrzeugbaufirma Gossler werden derzeit Überstunden gefahren. Grund für das emsige Treiben der Mitarbeiter ist ein ganz besonderer Auftrag: Für den Besuch von Papst Johannes Paul ‖. Am 2. Mai auf der Schlachtanlage Prosper-Haniel rüstet die Gossler GmbH einen Geländewagen um. Der Auftraggeber, die Bergbau AG Niederrhein, wünscht sich einen Wagen in dem der Papst sicher und bequem fahren kann. Das Basismodell, ein Cabrio des Mercedes-Geländefahrzeugs G 300 D, stellte die BAN zur Verfügung. 


In der Fahrzeugbaufirma erhält nun der olivgrüne „Allradler“ einen Rahmenaufbau mit Verglasung. Die Vorrichtung hat eine ausreichende Höhe, so daß der Papst während der Fahrt bequem stehen kann. Für die Sicherheit des Heiligen Vaters ist ebenfalls gesorgt: Die Scheiben sind schusssicher. Eingebaut wird ferner eine Handlaufstange für den sicheren Halt während des Transports. Daneben werden die Radkästen verkleidet und der Innenraum des Fahrzeuges mit Teppichboden ausgelegt.
Dieter Gossler: „Die Palette unserer Arbeiten ist zwar breit, wir erfüllen Kundenwünsche vom Pferdetransporter bis hin zu Spezialwohnmobilen für den Wüsteneinsatz, doch dieser Auftrag ist natürlich etwas ganz Einmaliges“.


Nach Fertigstellung des Fahrzeuges steht noch eine „Inspektion“ an. Das Bundeskriminalamt wird sich von der Sicherheit des Papst-Autos überzeugen. Die Verwendung des Wagens nach dem „großen Einsatz“ steht übrigens schon fest: Er wird unter Tage zur Bewältigung längerer Strecken eingesetzt.